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IV-Stelle Basel-Stadt
Lange Gasse 7
Postfach
4052 Basel
Tel. 061 225 25 25
Fax 061 225 25 00
E-Mail ivbasel@ivbs.ch
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag
8.30 bis 11.30 Uhr und
14.00 bis 16.30 Uhr

Information zur Rechnungsstellung

Allgemeines zur Monatsrechnung

Die Abrechnung des Assistenzleistungen ist relativ komplex. MIt einer korrekten Rechnungsstellung erleichtern Sie der IV-Stelle die Prüfung, vermeiden zeitraubende Rückfragen und unterstützen dadurch die rasche Überweisung Ihrer Lohnkosten.

Die Abrechnung erfolgt monatlich. Mit Ihrer Unterschrift auf der Rechnung bestätigen Sie, dass die Angaben korrekt und wahrheitsgetreu aufgeführt wurden.

Die Rechnung wird von der IV-Stelle sofort kontrolliert. Bei vollständigen, korrekten Daten leitet sie die Rechnung gleichentags an die Zentrale Ausgleichsstelle nach Genf weiter. Diese ist für die Überweisungen zuständig. Sie benötigt dazu erfahrungsgemäss zwei Wochen ab Erhalt der Rechnung.

Im Rechnungsformular halten Sie das Total der Assistenzstunden und der Assistenzlöhne fest. Fallen Kosten für höhre qualifizierte Assistenz, Nachtassistenz oder Lohnfortzahlungspflicht an, führen Sie diese ebenfalls auf. Der Rechnung beizulegen sind jeweils Kopien der Lohnbelege Ihrer Assistenzpersonen. In Einzelfällen kann der Rechnungsbetrag bis zu 150% des monatlichen Assistenzbeitrages erreichen; der verfügte, jährliche Höchstbetrag darf jedoch insgesamt nicht überschritten werden. Wird der jährliche Höchstbetrag bereits vor Ablauf von 12 Monaten erreicht, können für das laufende Jahr keine Abrechnungen mehr vergütet werden. In einem Jahr nicht bezogene Stunden/Leistungen können nicht auf das nachfolgende Jahr übertragen werden.

Was müssen Sie vor der ersten Rechnungsstellung erledigen?

Nach Erhalt der Verfügung für die Zusprache des Assistenzbeitrages stellen Sie der IV-Stelle folgende Unterlagen zu:

Erstmalige Überweisung

Sofern es sich bei der Assistenzbeitragszahlung um eine erstmalige Überweisung handelt, wird Ihnen von der Zentralen Ausgleichsstelle Genf nach der Zahlungsfreigabe mit einem separaten Schreiben eine NIF-Nummer mitgeteilt. Diese Nummer übertragen Sie daraufhin auf jedes Ihrer Rechnungsformulare.

Vorschuss

Zur Deckung der ersten Assistenzlöhne haben Sie die Möglichkeit, bei der IV-Stelle bis zum 15. des ersten Monates nach Verfügungserlass einen Vorschuss zu beantragen. Dieser wird in der Höhe der eingereichten Arbeitsverträge, maximal jedoch in Höhe des monatlichen Assistenzbeitrages ausbezahlt.

Sollte sich für Sie nach Zusprache des Assistenzbeitrages eine Änderung des Assistenzpersonals ergeben, kann der Vorschuss auf schriftlichen Antrag hin auch in Tranchen ausbezahlt werden; ab Verfügungsdatum können Sie innerhalb von sechs Monaten maximal drei Tranchen an Vorschusszahlungen geltend machen.

Stichproben

Die IV-Stelle ist verpflichtet, Stichproben hinsichtlich der Einhaltung Ihrer Arbeitgeberpflichten durchzu­führen. Dazu müssen auf eine entsprechende Anfrage der IV-Stelle jeweils folgende Unterlagen eingereicht werden:

Wenn eine Überprüfung nicht durchführbar ist, kann der Assistenzbeitrag jederzeit sistiert werden.

Sonderfälle

Spitalaufenthalte sind jeweils auf dem Rechnungsformular detailliert zu erwähnen (Anzahl Tage, Ein- und Austrittsdatum, Institution).

Heimaufenthalte während des Bezuges eines Assistenzbeitrages sind der IV-Stelle unverzüglich zu melden. Der Aufenthalt in einem Heim beeinflusst die Verrechnung des Assistenzbeitrages in Form einer proportionalen Kürzung der Rechnung. Dauert ein Heimaufenthalt länger an, muss der Anspruch auf Assistenzbeitrag durch die IV-Stelle revidiert werden. 

Bei Lohnfortzahlung aufgrund einer Verhinderung des Arbeitnehmers (z.B. Krankheit des Assistenten) sind einer Rechnung folgende Unterlagen beizulegen:

Lohnfortzahlung aufgrund Verhinderung des Arbeitgebers (z.B. Spitalaufenthalt des Versicherten):

Bei vorhersehbaren Gründen erfolgt keine Lohnfortzahlung
Bei unvorhersehbaren Gründen wird die Lohnfortzahlung von der IV-Stelle überprüft und gegebenenfalls vergütet. 

Akute Phasen sind der IV-Stelle mittels ärztlicher Bestätigung auf dem Rechnungsformular zu melden. Während akuter Phasen kann der Assistenzbeitrag bis zu einem in der Verfügung festgelegten Höchstbetrag erhöht werden. Dauern akute Phasen länger als drei aufeinander folgende Monate, wird der Assistenzbedarf durch die IV-Stelle revidiert.

Meldepflicht

Änderungen der persönlichen Verhältnisse unterliegen der Meldepflicht. Die Kriterien der Meldepflicht sind in der Verfügung des Assistenzbeitrages abschliessend definiert.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung (061 225 25 25).

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