IV-Stelle Basel-Stadt
Lange Gasse 7
4052 Basel/BS
  Postanschrift
Postfach, 4002 Basel
Tel. 061 225 25 25
Fax 061 225 25 00
  Öffnungszeiten
Mo-Fr  08.30 - 11.30, 14.00 - 16.30

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Massnahmen beruflicher Art

Die berufliche Eingliederung ist das zentrale Ziel der IV-Stellen. Die Leistungen in diesem Bereich sind deshalb sehr umfangreich und reichen von Berufsberatung, Arbeitsvermittlung und Beiträgen für Arbeitgebende bis hin zu Kapitalhilfe zur Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit. Die beruflichen Eingliederungsmassnahmen sollen die körperlich, geistig oder psychisch eingeschränkte Erwerbsfähigkeit wieder herstellen, verbessern oder erhalten. Wenn die gesundheitlichen Probleme die Arbeitsfähigkeit im bisherigen Beruf stark beeinträchtigen, mutet die IV-Stelle der versicherten Person auch eine Umschulung und den Wechsel in einen neuen Aufgabenbereich zu. Der Anspruch auf eine Rente wird erst geprüft, wenn alle Möglichkeiten zur Wiedereingliederung ausgeschöpft wurden.

  

Beginn des Anspruchs

Um den Anspruch auf berufliche Massnahmen geltend zu machen, muss sich die versicherte Person mittels Formular bei der IV-Stelle ihres Wohnsitzkantons anmelden. Die IV-Stelle kann berufliche Massnahmen bewilligen, nachdem sie die gesetzlichen Voraussetzungen abschliessend geprüft hat. Während der Durchführung von beruflichen Eingliederungsmassnahmen haben versicherte Personen Anrecht auf die Vergütung von Reisekosten. Zudem wird der Anspruch auf Hilfsmittel und Taggelder geprüft.

 

Mitwirkung der versicherten Person

Die versicherte Person ist gesetzlich dazu verpflichtet, an Eingliederungsmassnahmen aktiv teilzunehmen und alles Zumutbare zum Erhalt ihrer Erwerbsfähigkeit beizutragen. Je stärker sich die versicherte Person um ihre Eingliederung bemüht, desto wirksamer sind die beruflichen Massnahmen.

  

Die beruflichen Massnahmen im Überblick

Der Anspruch auf berufliche Massnahmen wird im Einzelfall geprüft und hängt von der persönlichen Ausgangslage ab.

Berufsberatung
Die IV-Stellen prüfen den Anspruch auf Berufsberatung bei Jugendlichen mit Behinderungen am Ende der Schulzeit und bei Erwachsenen, die sich aus gesundheitlichen Gründen beruflich neu orientieren müssen.

Erstmalige berufliche Ausbildung
Bei der erstmaligen beruflichen Ausbildung übernehmen die IV-Stellen die Kosten, welche versicherten Personen aufgrund ihrer Invalidität zusätzlich entstehen. Zur erstmaligen beruflichen Ausbildung zählen: die Berufs- oder Anlehre, der Besuch einer Mittel-, Fach- oder Hochschule, eine Ausbildung für Tätigkeiten im Haushalt und die Vorbereitung auf eine Hilfsarbeit oder auf die Tätigkeit in einer geschützten Werkstätte.

Umschulung
Die IV-Stellen übernehmen die Kosten für eine Umschulung, wenn die versicherte Person wegen eines bleibenden Gesundheitsschadens ihre bisherige Tätigkeit nicht mehr oder nur noch teilweise ausführen kann. Dazu gehören auch die Kosten für Verpflegung, Unterkunft und Reise während der Umschulung.

Arbeitsvermittlung
Die IV-Stellen verfügen über ein dichtes Beziehungsnetz zu regionalen Arbeitgebenden und können versicherte Personen kompetent bei der Stellensuche unterstützen. Bei Bedarf wird  die versicherte Person nach erfolgreicher Vermittlung bei der Einführung am Arbeitsplatz durch eine Fachperson begleitet.

Beiträge an Arbeitgebende
Die IV-Stellen entschädigen Arbeitgebende für allfällige Risiken, die sie durch die Beschäftigung und Einstellung von Mitarbeitenden mit gesundheitlichen Problemen in Kauf nehmen. Folgende Beiträge kommen in Betracht:

Beiträge für selbständig Erwerbende
Sofern eine versicherte Person über die notwendigen Kompetenzen und Eigenschaften für eine selbständige Erwerbstätigkeit verfügt, gewähren die IV-Stellen unter Umständen Kredite in Form von Kapitalhilfen. Eine Unterstützung in dieser Form kann auch erfolgen, wenn die Invalidität eine Umstellung des selbständig geführten Betriebs erfordert.

 

Links und Formulare

Merkblatt Berufliche Eingliederungsmassnahmen der IV
Formular Anmeldung für Erwachsene: Berufliche Integration/Rente

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